29. 10

Ich habe mir, passend zum geplanten C3-Besuch diesen Winter, ein neues (und mein erstes gekauftes) Notebook gegönnt, ein Lenovo ThinkPat T410s. Soviel als Vorgeschichte des Problems:

Lenovo liefert, wie viele andere Hersteller auch, keine Installationsdatenträger mehr mit, sondern nurnoch alle Daten in Form einer Recovery-Partition. Diese darf man dann mit einem mitgelieferten Tool immerhin netterweise selber auf andere Medien sichern. Dieser Vorgang brach dann immer wieder ab, und bis ich darauf kam, dass mit DVD-RAM hier eben nicht DVD-RAM, sondern wohl generell jede Form von DVD-Rohling (im gegensatz zur CD) gemeint ist, dauerte es eine Weile.
Update:Der Fehler war nicht das Medium, sondern das vorinstallierte Brennprogramm — selbiges deinstalliert, und es tat.

Also eben schnell auf einen USB-Stick gesichert, immerhin geht das ja auch. Nur war dieser danach nicht bootfähig, so dass er mir auch nichts brachte. Und — ohne dass es davor eine Warnung gegeben hätte — darf man die Wiederherstellungsdatenträger kein zweites mal brennen. Nur, zu meinem Glück muss die Information ja auch irgendwo gespeichert werden, also die Option Geschützte Systemdateien ausblenden deaktiviert, und schon sind auf dem Recovery-Laufwerk (in meinem Fall Q:) auch Daten sichtbar. Und da man bei Lenovo seine Kunden ja mag, macht man ihnen das auffinden garnicht schwer: In Q:\FactoryRecovery\service_done.ini ist diese Information gespeichert:

[SERVICE]
DONE=1
Auf 0 abgeändert, startet der Assistent wieder schön brav.

Und jetzt, wo der Pfad belannt ist, reicht auch ein Windowstaste+R, Q:\FactoryRecovery\service_done.ini, Enter um die Datei im Editor zu öffnen, so dass an den Sichtbarkeitseinstellungen nichtmal etwas verstellt werden muss. Ein bisschen Aufwändiger hättet ihr diese “Sicherung” doch gestalten können, wo bleibt denn da die Herausforderung?

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