18. 02

Sammlung kleiner 2.1-LAUTsprecher-Systeme

Das neue Notebook und das damit wieder mögliche Dualhead erfordern eine leichte Umkonfiguration auf meinem Schreibtisch, im Zuge dessen sind dann leider meine bisherigen China-Tischlautsprecher zu groß. Also, denk ich mir, die Auswahl an 2.1-Aktivboxen ist größer denn je, da sollte sich was finden lassen, und bestelle mir 4 Sets bei Amazon. Ex-Fernabsatzgesetz sei Dank kann bequem getestet und zurückgeschickt werden.

Etwas an Bewertungen orientiert fiel die Wahl auf Logitech Z323, Philips SPA 2360 und der große Bruder Philips SPA 4310 sowie Edifier M1350. Daraufhin verbanden wir uns wechselseitig die Augen und spielten die gleichen Stellen diverser Lieder ab, ein der Preisklasse entsprechender Blindtest. Dabei kamen folgende Notizen zustande:

  • Edifier M1350
    • Birgit
      • hell
      • mehr Raumtiefe
      • sauber bis zur maximalen Lautstärke
    • Moritz
      • "spitz"
      • halbwegs ausgewogener Bass
      • eher leise
  • Logitech Z323
    • Birgit
      • Blechern, verrauscht
    • Moritz
      • Luftpumpe mit Schellenkranz
      • laut wie Technomobil 1 Häuserblock weiter, wummernder Bass und schwacher Rest
  • Philips SPA 2360
    • Birgit
      • brauchbare Klangtiefe
      • Tendenz zum Weichspülen
    • Moritz
      • Betonung auf Sprache und Bass, dazwischen wenig
      • rauscht ohne Signal
  • Philips SPA 4310
    • Moritz
      • wie auch immer sie das geschafft haben, klanglich schlechter als die kleinen
      • gezupfte Gitarre in "Nothing else Matters" klingt nach Blechdose
      • rauscht ohne Signal
      • Elefantenfurz beim Ausschalten

Am Ende blieben die Edifier M1350 als brauchbarste Lösung übrig, ich würde sogar sagen sie übertrifft meine Erwartungen für 25€-Lautsprecher. Und zumindest klanglich auch alle 3 anderen, bei der Lautstärke ist dafür eher früh Schluss. Was Logitech da gebaut hat kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, aber die >200 guten Bewertungen scheinen ja zu beweisen, dass der Geschmack der tausend Fliegen getroffen wurde. Und Philips, naja, wie schafft man es die teurere und größere Box schlechter klingen zu lassen? Achja, sie ist lauter. Und die Luftpumpe wummert mehr.

Wenn jemand noch eine Tipp oder was besseres gebrauchtes hat, bis nächstes Wochenende will ich mich entschieden haben. Preisrahmen sind 50.-, ich will eher weniger auf dem Tisch stehen haben, untendrunter kann ruhig ein etwas größerer Subwoofer stehen. Und ja, ich weiß dass die Trennfrequenz für den Subwoofer eigentlich nicht bei 200Hz liegen sollte, aber es geht hier nicht um High-End. Für ordentlichen Musikgenuss habe ich nebenan eine gute Anlage, aber ich will trotzdem schmerzfrei etwas Musik beim Arbeiten nebenbei laufen lassen können.

Tags für diesen Artikel:

24. 04


Hat irgendwie was von Stomp
Tags für diesen Artikel: ,

01. 08

Stöckchen zurückzuverfolgen ist eine tolle Beschäftigung gegen Langeweile. Und wenn sich c0t0d0s0 dann beschwert, dass sein absolut genialer Artikel Soundtrack zum Leben zu wenig Aufmerksamkeit erhält, erlaube ich mir doch hier auf selbigen zu verweisen. Der von ihm niedergeschriebene Gedankengang könnte so aus meinem Kopf stammen, und wenn er dann zum Resumee

Am Ende ist es genau dieser Grund, warum Musik existiert. Sie ist nicht dafür da, irgendwelchen Menschen Geld in die Tasche zu stecken. Sie ist nicht dazu da, einfach nur verkonsumiert zu werden, ohne das sie bleibende Eindrücke hinterlässt. Musik ist eine Droge. Konservierte Gefühle in kleinen Dosen. Einnahme nach Bedarf. Keine Nebenwirkungen bekannt.
kommt, bleibt mir nichts anderes mehr übrig als ihm nurnoch zuzustimmen! Danke!

Tags für diesen Artikel:

19. 04

Irgendwie ist so eine Flatrate leicht tödlich. Und zwar für den Geldbeutel. Ja, richtig gelesen, für den Geldbeutel. Weil man ständig neue Platten braucht...

Ich musste gestern schockiert feststellen, dass sich meine 300Gigabyte-Platte (die bis auf 3GB für das System rein für Musik, Hörbücher etc gedacht ist) wieder ihrem Ende nähert: moritz@musikapparat:~ $ df -h /data/ Dateisystem Größe Benut Verf Ben% Eingehängt auf /dev/hda3 277G 207G 70G 75% /data Das Wachstum korelliert auch mit dem Traffic, der hier in letzter Zeit so erzeugt wurde:

Das sind bei den 20 Tagen Internet bis jetzt über 52 Gigabyte, wenn man das mit der theorethische Gesamtbandbreite von 1024kbps+128kbps = 1154kbps und damit möglichen etwas über 600Gbyte vergleicht haben wir die Leitung zu 17% ausgenutzt.

Mehr ging "leider" nicht, das das Traffic-Shaping der Fritzbox nicht gut genug ist um bei mehr als 70kbit/s down SSH lagfrei zu ermöglichen. Eventuell sollte ich es mal abschalten und neu testen, vielleicht greifen dann auch mal die rate-limits bei scp wieder.

In diesem Zusammenhang will ich auch nochmal auf einen der Downloads hinweisen, und zwar auf The Dark Side of Phobos, eine meiner Meinung nach absolut geniale Nachvertonung des Doom-Soundtracks, erhältlich wie viel anderes nettes auch unter http://bt.ocremix.org/.

Tags für diesen Artikel: ,

29. 03

Ich habe mich letzte Woche etwas mit Lua herumgeschlagen, um eine brauchbare Titelanzeige in meiner Ion-Statuszeile zu kreieren.

cmus bietet die Möglichkeit, bei sämtlichen Statusänderungen ein beliebiges Programm auszuführen. Somit habe ich die Möglichkeit, die relevanten Informationen (Status, Titel und Zeit) in einer kleinen Datei zu versenken. Daraus wurde dieses kleine Script, welches in cmus mit :set status_display_program=$woauchimmer/cmus-status-display einzubinden ist.

"cmus in ion3-Statuszeile" vollständig lesen

Tags für diesen Artikel: ,

Seite 1 von 1, insgesamt 5 Einträge