25. 09

Man nehme ein normales fernsteuerbares Flugzeug, dazu eine in zwei Achsen schwenkbare Kamera und ein Head Mounted Display mit einem Gyroskop. Das Flugzeug lässt sich nun ganz normal fliegen, aber man sieht über das HMD aus dem Flugzeug heraus, und die Kamera folgt sogar noch den Kopfbewegungen. Sehr nett :)

Gesehen bei The Raw Feed, weitere Infos im RC-Cam-Forum

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13. 09

Für alle, die es sich bei einem meiner letzten Einträge nicht schon denken konnten: Ja, ich habe wieder eine Freundin. Und selbige ist seit ein paar Tagen fleißig unter http://bidoma.geek-girl.de/ am bloggen. Ich denke, alleine schon die untere Etage ihres Bücherregals lässt erahnen, dass wir auch im Gebiet IT/PCs sich stark überschneidende Interessen haben. Möglicherweise ist dies auch der Grund, dass ich in letzter Zeit eher selten blogge - ich war letztes Wochenede sogar komplett Offline, und habe trotz von ihr extra für mein Laptop bereitgelegtem Netzwerkkabel ihn kein einziges mal gestartet. Hätte man mir vor einem halben Jahr gesagt dass dies eines Tages vorkommen wird - ich hätte es nicht geglaubt :D

Und ja, natürlich habe ich ihr ein s9y installiert ;)

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07. 09

Ich habe gestern im Rahmen der AzubiAkademie eine Vortrag über Xen gehalten. Die AzubiAkademie ist eine Einrichtung in meinem Ausbildungsbetrieb, die einerseits zur Fortbildung der Azubis dient, in der auf der anderen Seite aber auch Vortragen geübt werden soll. Nunja, ich hatte aus bequemlichkeit darauf verzichtet, meinen Linux-Laptop von zuhause zu holen. Statdessen hatte ich dann einen Windows-Pool-Laptop. Und die Tragödie konnte beginnen:

Der Folienteil lief brauchbar ab, aber dann begannen die Probleme: Erst meinte Windows sich in ein WLAN, dass es plötzlich fand, einbuchen zu müssen. Ja, damit waren auf einmal meine Routen kaputt, und damit auch meine SSH-Session gestorben. Das waere ja noch nicht so schlim gewesen, wenn danach sich nicht noch (nach ca 100Tagen Uptime) die Kiste mit Xen drauf verabschiedet hatte. Erstmal war nur der SSHD tot, also habe ich noch etwas Fragen beatnwortet um mich dann ins RZ runterzubewegen. Und es wurde noch besser!

Nein, es war nicht nur der SSHD tot. mich erwartete auch kein getty mehr. Seltsamerweise (oder soll ich es als beruhigend ansehen) liefen die domUs einwandfrei weiter! Ich habe nach dem Hardreset das Memory-Limit fuer die dom0 auch noch auf 196MB erhoeht, da in der Vergangenheit der OOM-Killer des Kernels oefter zugeschlagen hatte. Xend scheint an einem kleinen Memory-Leak zu leiden. Nach einem Neustart von Xend tat immer wieder alles, und die domUs liefen auch weiter, daher sah ich das bis jetzt nicht wirklich als Problen an...

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15. 08

Wer auf echte Hackbretter steht, dem ist die IBM Model-M ein Begriff. Da ich vor kurzem in der Firma eine aus dem Müll gerettet habe, bei der nur die Pins im Kabel etwas eingedrückt waren, habe ich nun vier dieser wunderbarenn Tastaturen. Aber erstmal von vorne, was zeichnet diese Model-M eigentlich aus?

  • Das Tippgefühl: ich kenne keine andere Tastatur, die jedem Tastentdruck einen so perfekten Widerstand entgegenbringt, um am Ende den Tastendruck mit einem satten "Klack" abzuschließen.
  • Das Gewicht: Dank nahezu 2kg Metall unter der Plastikabdeckung rutscht hier nichts vom Tisch, und zur Not kann man damit auch mal einen Einbrecher außer Gefecht setzen.
  • Die einzeln austauschbaren Tasten: Jede Taste besteht aus einem einzelnen Mikroschalter mit außenliegender Feder, darauf einer Halterung für die Tastkappe und letzten Endes der Tastkappe mit eingravierter Beschriftung. Hierdurch lässt sich jede Taste einzeln reparieren, und wer sein Layout zB von Englisch auf Dvorak umstellen will, muss nur die beschrifteten Kappen austauschen. Genausoeinfach lassen sich diese alle Abnehmen und in einem Stoffbeutel in der Waschmaschine mitwaschen.
  • Die Flüssigkeitsresistenz: Jedes Tastenloch ist von einem ca 5mm hohen Wulst umgeben, wodurch in die Tastatur verschüttete Flüssigkeit einfach am unteren Ende wieder herausläuft oder -kippbar ist.
  • Die Haltbarkeit: Mein ältestes Modell ist von '89, doch außer bei einem Blick auf das von den Testern handsiginierte(!) Typenschild auf der Rückseite merkt man ihr das nicht an.
Und nun habe ich doch ein Problem: Obwohl ich eine Tastatur mittlerweile zum Ersatzteillager umdeklariert habe, fehlt mir ein STRG-Tastenkopf. Hat jemand noch einen solchen und will ihn gegen beliebige andere Teile von der (im Bild rechts stehenden) Ersatzteiltastatur tauschen?

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03. 08

Ich bin gerade mit URS mal wieder bei einer wunderbaren Runde Tetrinet versackt, und das kam am Ende raus:

Game Statistics - 1354.00 seconds played
moemoe LT:1354.00s S:29.82ppm SB:49 L:191 UD:28
urs LT:1354.00s S:28.49ppm SB:57 L:190 UD:25
bios LT: 81.00s S:19.26ppm SB: 0 L: 4 UD: 0
Ein Spiel von knapp über 20 Minuten, am Ende war ich Level 191 – und dementsprechend kamen auch die Steine runtergerasselt! Die Werte heißen im einzelnen: LT - Lifetime; S: Speed in Teilen pro Minute; SB Special Blocks used; L Level und UD Zeilen die nicht aufgeloest wurden.

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09. 07

Beim Ausräumen meiner Kartons bin ich auf einen alten Radiowecker gestoßen, welcher allerdings kein funktionierenden Radioteil mehr hatte. Als überzeugter Bastler und Frickler habe ich an dieser Stelle zur Dremel gegriffen und Platine sowie Gehäuse einfach halbiert, so dass ich den Uhrenteil nun mit seiner netten LED-Siebensegmentanzeige nun als normale Uhr auf den Schrank stellen kann. Netterweise war die Schaltung so aufgebaut, dass an der dünnsten Stelle der Platine die Stromversorgung sowie ein paar andere Leitungen zum Radioteil führten, aber keine Leitungen des Uhrenteils mehr rumirrten. Dadurch liess sich die Trennung sehr einfach bewerkstelligen; ich musste nur im Innenraum die Halterung des Lautsprechers wegdremeln, damit der ursprünglich in der anderen Seite platzierte Trafo Platz hat.

Natürlich hätte ich auch den Radiowecker als ganzes auf den Schrank stellen können und nur als Uhr verwenden, aber das wäre ja langweilig, und würde außerdem unnötig Platz wegnehmen. Hier noch ein paar Bilderlein mehr:

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06. 07

Der Online-RSS-Reader Bloglines bietet, wie bereits geschrieben, seine Dienste auch per HTTPS an.

Zusaetzlich gibt es netterweise einen Notifier fuer die Statusleiste des Firefox, welcher automatisch alle foo Sekunden ueberprueft, ob es ungelesene Eintraege gibt. Wenn nun der rote Punkt erscheint, kann man seine Uebersichtsseite bequem durch einen Klick auf selbigen oeffnen - aber nur die HTTP-Version.

Was macht der findige Bastler da? Er patcht kurz an seiner Extension herum:

$ find .mozilla -name  btoolkit.jar
.mozilla/firefox/reo6eu5w.default/extensions/{69BB039A-6206-4d0a-B1AF-D061D9BF2A42}/chrome/btoolkit.jar
$ mkdir /tmp/btk
$ cd /tmp/btk/
$ unzip ~/.mozilla/firefox/reo6eu5w.default/extensions/{69BB039A-6206-4d0a-B1AF-D061D9BF2A42}/chrome/btoolkit.jar
$ sed -i -e 's/http:/https:/' locale/en-US/btoolkit.properties
$ zip -r ../btoolkit.jar content/ locale/
$ mv ../btoolkit.jar ~/.mozilla/firefox/reo6eu5w.default/extensions/{69BB039A-6206-4d0a-B1AF-D061D9BF2A42}/chrome/btoolkit.jar
Et voila, schon oeffnet ein Klick die HTTPS-Version!

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24. 06

...ist der am Nagios haengende Kuehlschrank:

22:05:05 <codec> user kuehlschrank ist an nagios angebunden
22:05:12 <codec> ich hab vor 5-10min das letzte redbull rausgenommen
22:05:20 <codec> und was schwirrt grad per mail rein?
22:05:26 <codec> [Monitoring] Out of Red Bull!
22:06:55 <codec> Und ich seh grad, in unserem Kuehlschrank ist im Red Bull Fach ne Lichtschranke die an ner Platine haengt %)

Zur Erlaeuterung fuer die Nicht-Geeks unter uns: Nagios ist eine Monitoring-Software, die normalerweise Rechner, Dienste und Netzwerke ueberwacht. Also ob der Rechner erreichbar ist, Mails annimmt, die Auszenanbindung eines Standortes funktioniert etc., und bei gefundenen Problemen den Administrator per Mail, SMS oder sonst irgendwie informiert. Aber wieso nicht einfach ein Plugin schreiben, dass die Temperatur und den Red-Bull-Stand im Kuehlschrank ueberwacht....

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19. 06

Nachdem ich nun in der Berufsschule endlich mal wieder etwas Internet habe, kann ich auch noch ein paar Takte zur GPN5 schreiben.

Meine Haupteindrucke und Ergebnisse sind folgende:

26. 04

Wer mit mir in den letzten Tagen etwas zu tun hatte, wird wohl mehr oder weniger häufig mitbekommen haben, dass ich mich zur Zeit hauptsächlich mit (Open)AFS beschäftige, diesem größtenteils unbekannten, aber irgendwo sehr geilen Dateisystem: Als grobe Einführung, was AFS bietet und leistet, möchte ich an dieser Stelle den ersten Absatz des Wikipedia-Artikels zitieren:
Das Andrew Filesystem (AFS) ist ein verteiltes Dateisystem. Im Jahr 2000 hat IBM den Code als Open Source freigegeben. Das AFS ist für eine sehr große Zahl von Workstations (mehr als 10.000) ausgelegt und ermöglicht einen transparenten Datenzugriff. Dabei soll es unerheblich sein, von welchem Rechner auf eine Datei zugegriffen wird. Der Dateizugriff ist dabei im Upload/Download-Verfahren über Sessions realisiert. Das AFS arbeitet über verschiedene TCP-Ports und benutzt eher selten UDP. Daher ist es nicht für Echtzeit-Applikationen im weitesten Sinne geeignet, sondern sollte eher als Möglichkeit für innerbetriebliche oder private Netze verstanden werden. Der Unterschied zum NFS besteht darin, dass das AFS eine integrierte Authenfizierung (Kerberos) bietet und dass der Datentransfer über einen festen Verbindungsaufbau von Statten geht (TCP). Daneben gibt es auch noch Aspekte der Datensicherheit und Systemstabilität, die das AFS ebenfalls besser dastehen lassen.
Beim Installieren habe ich mich an eine Kombination von zwei HowTos gehalten: OpenAFS mit MIT-Kerberos im Gentoo-Wiki und ein Blogeintrag in B:\datenbrei. Und nach dem wimre vierten Versuch lief es dann auch:

"Andrew File System - und es läuft *hypf*" vollständig lesen

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25. 04

Aus verschiedenen Gründen will ich sowohl unter netzhure.de als auch unter augsburger.name Jabber-Adressen anbieten.

Um mir aber beim SSL-Support nicht ins Bein zu schießen, wenn eine der beiden Domains die IP wechselt, werde ich an dieser Stelle (sobald InterNetworX sein Webinterface angepasst hat, und die entsprechenden Felder verfügbar sind) entsprechende SRV-Records in mein DNS basteln. Diese funktionieren ähnlich wie die MX-Records für Mail, sind aber deutlich flexibler ausgelegt:

Der Grundsätzliche Aufbau ist wiefolgt:
_$dienst._[tcp|udp].host $ttl IN SRV $prio $gewicht $port $server

"Jabber und SRV-Records" vollständig lesen

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25. 04

Mittlerweile wird bei den in Debian bei cryptsetup mitgelieferten Init-Skripten das Überprüfen von Passwörtern unterstützt, ein Feature, dass ich beim einrichten meines Laptops vor etwas mehr als einem Jahr noch vermisst habe. Hierzu wird nach dem verfügbar machen des DM-Devices ein kleines Skript ausgeführt, welches ein korrektes Dateisystem erkennt. Im Falle von xfs wird hierzu xfs_admin -l verwendet, und dessen Returncode ausgewertet. Falls dieser Check fehlschlagen sollte, wird das Device wieder zerstört und das Passwort neu abgefragt.

"Crypttab und Retry" vollständig lesen

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22. 04

Nachdem Felix bereits über den Komfort der automatischen Adressvergabe bei IPv6 berichtet hat, durfte ich diese Einfachheit gestern auf der UUGRN-Springparty miterleben. Die ersten Stunden lief, was IPv6 angeht, noch nichts, also ganz normal per DHCP eine "alte" Ipv4-Adresse bezogen und es lief. Nachdem der Tunnel und alles lief reichte ein einfaches ip -6 link set eth0 up und mein Interface hatte sich ohne Eingreifen oder sonstwas komplett richtig eingerichtet. Einfach nur Klasse!

"IPv6 und Autoconfig" vollständig lesen

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22. 03

Nachdem ich feststellen musste, dass mal wieder ein neuer Geektest in der Firma die Runde macht, musste ich doch glatt mal wieder mitmachen. Das Ergebniss, welches sich zum größten Teil aus dem möglichts zahlreichen Ankreuzen von Klischess ergibt, war dann doch mal wieder ganz lustig. Auch wenn mich eine Frage wirklich in Verlegenheit gebracht hat: "ICH WILL...einen 100-er Würfel". Soll ich da jetzt nein ankreuzen, da ich schon einen habe, oder ist damit mein Verlangen bereits gestillt?

"Innergeek Geektest" vollständig lesen

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