19. 09

Nachdem Honda schon letztes Jahr beim Roadblog großartig unterstützte, sah es erst aus, als würde die Truppe dieses Jahr nichts gemeinsam Unternehmen. Insgesamt waren wir doch alle etwas beschäftigt, sei es durch Jobwechsel, beginnendes Studium, eine Hochzeit oder sonstige Ereignisse.

Umso größer war die Freude, als sich Oliver Franz, Hondas Pressemensch, bei uns meldete, und meinte, es sei da was in der Queue. Und was da Ansteht!

Aber der Reihe nach: Die Veranstaltung läuft unter dem Titel “Countdown to Imola”, was schon die Hälfte verrät. Es geht nach Italien, das Team Castrol-Honda Superbike-Team in seiner Box und beim Rennen besuchen. Und wie es sich eigentlich für Kradfahrer gehört, nicht wie beim Roadblog einfach Stumpf über die Dosenbahn braten, sondern einmal quer über die Alpen, mit Übernachtung in WLAN-Versorgten Hotels, so dass wir auch von unterwegs über ein bisschen Handy-Datenflat und später dann Roaming-Wahnsinn hinaus berichten können.

Und wie das halt so ist, als Motorrad-Hersteller, stellt man Motorräder her. Und diese möchten dann auch Gefahren werden, so dass wir uns ausführlich durch die Modellpalette durchtauschen können. Zur Auswahl stehen daher dieses Jahr 5 Modelle…

  • VFR1200F mit und ohne DCT
  • CB1300
  • Fireblade
  • Varadero
  • Crossrunner
…für 10 Fahrer:

Und wie das halt so ist bei Pressemenschen, kennen die wieder andere Pressemenschen, so dass sie jedes mal noch andere tolle Goodies organisieren können. So bekommen wir dieses Jahr von Ortlieb eine Auswahl an Gepäcksystemen gestellt, damit unsere Wäsche (und natürlich die ganze Technik, die man auf so einer Web2.0-Tour mitschleppt) trocken über die Alpen kommt. Da es als Fahrer mit trocken bleiben nicht getan ist (es ist schließlich in den Alpen kalt geworden), versorgt uns Rukka mit einer Auswahl an wärmender Unterbekleidung. Der Kopf darf wie schon auf der letzten Tour in einen X-Lite Helm gesteckt werden (dessen Späße mit dem Bluetooth-System eigentlich mehr als einen eigenen Artikel wert sind, irgendwo verschluckt nur Twitter immer diese ganzen kleinen Anekdoten für sich), und um das ganze für die Nachwelt festzuhalten sind wieder Kameras von HeKaSys mit an Board (und wer jetzt über eine Anschaffung nachdenkt, wer "Honda" in das Kommentarfeld schreibt bekommt ganze 10% Rabatt!).

Jetzt bleiben mir noch 3 Tage Vorfreude zu überwältigen, bis es Donnerstag früh losgeht, ich viele alte und auch neue Gesichter wiedersehe, Samstag bei 30° ins italienische Mittelmeer springe und Sonntag Boxenluft schnuppere. Hoffentlich vergesse ich dieses Jahr nicht das klare Visier, und auch Gehörschutz sollte wohl dabei sein.

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05. 05

Nun ist der Mai bereits fast vorbei, doch die Erinnerung an ein Hilight noch lange nicht verblasst: Die Power-of-Dreams-Testtage 2011 in und um die Honda-Akademie in Erlensee. Dort, wo normalerweise Schulungen und Fortbildungen stattfinden, durften am letzten der 3 Tage auch noch "Webaktive" zusätzlich zu Journalisten die Produktpalette testen.

Und so stand ich um unmenschliche 6:30 am Freitag auf, um pünktlich @broaaaa aufzusammeln, der sich pünktlich 2 Tage zuvor unsanft absteigen lassen hat, und daher nicht mehr selber fahren konnte. Gleichzeitig begann hier auch schon eine, wenn auch Markenfremde, Premiere: Für die Fahrt hatte ich mir bei Stadtmobil einen Toyota Prius Hybrid geliehen, welcher durch den Hybridantrieb als auch durch das fehlende dritte Pedal für mich eine Neuheit war. Die erfolgreiche Umgewöhnung wurde dann auch prompt kurz nach dem Kreuz Heidelberg getestet, als ein LKW geschätzte 20m vor mir es für eine gute Idee hielt, auf meine Spur zu wechseln. Ich habe erfolgreich Bremse, Hupe und das Lenkrad zum Spur halten auf Anhieb getroffen, und konnte die kinetische Energie aus 100km/h Geschwindigkeitsdifferenz erfolgreich in Wärme und ein bisschen Batterieladung umsetzen. Und nach zwei weiteren kleinen Widrigkeiten kamen mein persönlicher Photograph und ich dann doch noch pünktlich um 9:30 an!
#img-delay

CBR250R

Nach einer kurzen Registrierung als fahrer ging es dann los, ich hatte mir als Plan vorgenommen, mich leistungsmäßig den Tag über zu steigern. Damit traf sich recht gut, dass ein paar der CBR250R direkt zu Beginn frei waren. Und so startete ich genau wie Pistonpin mit 26,4PS in den Tag. Ich muss sagen, so wirklich kam ich mit ihr nicht zurecht. Man kam zwar auf der Autobahn gebückt auf 170, aber die Leistung erfährt der Motor nur durch Drehzahl. Ich bin von meiner DR350 mit 30PS ähnliche Leistungen gewohnt, aber da hat man untenrum wenigstens das Gefühl das etwas zieht. Auf der 250er war mein typisches Fahrverhalten einfach Gas aufreißen, vom stottern durch den Begrenzer überrascht werden, schalten. Und in den Kurven konnte ich mich auch nicht wirklich mit ihr anfreunden. Im Rückblick gehe ich davon aus, dass ich nach der Dosenanfahrt und so früh am Morgen mich erstmal wieder ins Zweirädrige einfinden musste, und sie daher für eine wirkliche Aussage noch einmal probefahren müsste. Doch dafür war am Abend leider keine Zeit mehr.

Mit Mark, welcher Privat mit der KLX250 auch in der selben Hubraumklasse unterwegs ist, tauschte ich meine Erlebnisse aus. Er selber hatte auch die Erfahrung gemacht, dass sich aus den Motoren, gerade mit Einspritzung, doch noch ein klein bisschen was an Leistung und Fahrbarkeit herausholen lässt. Wäre mal spannend zu sehen, ob da auch was geht.

VT750S

Da alles “normale”weg war, entschieden sich @schrm und ich dafür, wenigstens einmal im Leben "Cruiser" zu fahren. Fundierter lästern und so…
Und was soll ich da groß zu sagen? Aufsteigen, mit den Füßen in der Luft rumrudern, irgendwo ganz vorne eine Ablagemöglichkeit finden. In der ersten Rechtskurve den Stiefel nicht völlig auf der Raste haben, und auf einmal schleift er am Asphalt. Gemütlich links abbiegen, und die Raste kratzt. Gleichzeitig nimmt man eine völlig entspannte Haltung an, die Maschine fordert überhaupt nicht. Man fragt sich mit 100 auf der Landstraße, ob man nicht schon zu schnell ist, und beruhigt sich durch einen Blick auf den Tacho. Fährt gefühlt untertourig eine Steigung, und lässt sich explosionsweise vorwärtsschubsen.
Es ist ein völlig anderer Typ Fahrzeug, der dummerweise auch auf 2 Rädern mit einem Motor dazwischen basiert, und daher fälschlicherweise Motorrad genannt wird. Absolut nicht mein Fall, aber probiert haben sollte man es mal.

CBR600RR

Der große Bruder des ersten Motorrads. Ich fühle mich sofort wohl, aber getriezt. Ein williges Stück Metall unter mir, welches gefahren und gedreht werden möchte, sich willig in jede Kurve schmeißen lässt, und Geschwindigkeit fordert um durch den Fahrtwind den Rücken anzuheben und die Arme zu entlasten. Sie macht richtig Laune, nach den 30km wäre ich am liebsten noch einmal umgedreht und die Runde noch einmal gefahren. Der Motor bietet für mich auch in den niedrigen Drehzahlen genug Schub um sich im Alltag flott fortzubewegen. Aber ich hätte Angst, mich von ihr zu sehr anstacheln zu lassen, und am Ende der leidtragende zu sein, weil ich über meine Grenzen hinausgegangen bin. Falls ich im Alter nochmal vernünftiger werden sollte vielleicht, aber eher nicht als Alltagsfahrzeug.

SH300i

Wenn ich mich schon auf einen Chopper eingelassen habe, kann ich ja auch mal Roller fahren. Da mir der Griesgram den SW-T600 weggeschnappt hatte, musste ich mich auf den kleinen Beschränlen. Links ist nicht die Kupplung, und sonst fährt er. Mit etwas Anlauf sogar erstaunlich flott, aber irgendwann fehlte mir das Feedback vom Boden. Da ich Roller wenn überhaupt als Alltags-Stadtgefährte sehe, stört das aber nicht weiter.

Crosrunner

Am Ende haben wir es dann doch geschafft, für jeden der nochmal fahren wollte einen Crossrunner zu bekommen. Das gute Stück hat sich so unauffällig verhalten, dass ich garnicht groß weiß, was ich dazu schreiben soll. Eine angenehm aufrechte Sitzposition, der Motor hat genügend Leistung für flottes fahren (und fängt ab 8000rpm nochmal richtig an, seine Lebenslust herauszuschreien!), ich habe mich einfach draufgesetzt und wohlgefühlt. Und mich prompt vor guter Laune verfahren, aber die anderen in der Gruppe haben mich ja brav wieder eingesammelt :)
Honda selbst ordnet ihn unter "Enduro" ein, was ich angesichts der Federwege und aufgrund der Verkleidung doch eher teuren Stürze nicht so ganz verstehen kann, sie ist halt doch etwas anders als die AT oder Transalp (welche im übrigen leider nicht da war, hätte mich doch auch nochmal interessiert). Ich denke Kawasaki hat hier mit dem Gattungsbegriff "Funduro" recht gut getroffen, aber diesen vermutlich auch schützen lassen. Apropos, eigentlich müsste ich jetzt im Vergleich nochmal die Versys fahren.

Als Hilight der anderen Sorte wurde zwischendrin mehrfach Asimo, der kleine humanoide Roboter, vorgeführt. Die Vorstellung war bei mir nicht ganz so hoch priorisiert, aber fand dann doch genau in einer Fahrzeugdurststrecke statt. Es war durchaus sehr spannend zu sehen, was mittlerweile alles möglich ist, auch wenn auf Hilfsmittel wie IR-Reflektoren zur Positionierung noch nicht ganz verzichtet werden konnte. Der Bursche ist übrigens genauso alt wie ich, hat dafür in dieser Zeit 11 mal seinen Körper gewechselt. Mit dem ersten konnte er kaum richtig gehen, mittlerweile rennt er sehr sicher geradeaus und sogar Kreise und besitzt sogar etwas wie einen Gleichgewichtssinn.
Zwischendurch gab es natürlich auch nochmal leckeres Essen vom Grill, genauso wie direkt morgens ein paar Happen zum Frühstück, ich habe mich doch gut um- und versorgt gefühlt. Bleibt abschließend Honda für die Einladung zu danken, und die Hoffnung, nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen. Ich hätte gerne auch noch eine Runde auf einem der ATVs und im Boot gedreht. Genauso wie ich leider Aarons Nachfolger nicht kennenlernen konnte, denn ich musste am Abend leider schon recht zeitig heimfahren.

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08. 04

Ich muss zugeben, als ich letztes Jahr davon erfuhr, dass ein paar mir rein virtuell bekannte Motorradblogger von Honda eingeladen wurden, um deren aktuelle Modelpalette einen Tag lang probezufahren, war ich schon etwas neidisch. Auch wenn ich dank Stufenführerschein wohl nur ein paar 125er hätte fahren dürfen. Doch dann kam es erstmal viel besser, ich konnte bei der Roadblog-Tour mitfahren, die meisten Leute persönlich kennenlernen, und ein einfach saugeiles Wochenende genießen. Die Surrealität der Erinnerungen in meinem Kopf hält immernoch an, und spätestens zum Jahrestag will ich von den vielen immernoch in meinem Halsfortsatz kreisenden Eindrücken berichtet haben. Aber jetzt steht erstmal ein anderes spannendes Event an!

Vor 2 Tagen überraschte mich ein Anruf aus Dreieich, ein gewisser Aaron Lang hätte darum gebeten mich zu kontaktieren, nur irgendwie kam die Mail nicht an. Als das Stichwort “Testtage” fiel, begann eine Gewisse abstrakte Vorfreude zu wachsen, welche sich nach Ankunft der Mail zu einer konkreten manifestierte. Ich darf Anfang Mai nach Lust und Laune Motorräder testen. Und nicht nur das, irgendwie macht mich als Sportbootführerscheininhaber die Außenbordersparte ja auch etwas an, ich war lange nicht mehr flott motorisiert auf dem Wasser unterwegs.

Und ganz sehe ich den @motorradblogger (mit dem ich die neugierde für den Crossrunner teile), unseren Despoten sowie alle anderen liebenswürdigen Timelinemitglieder wieder. Mal schauen, wenn ich @Kutze21 davon überzeugt bekomme, mit seine DR anzureisen, und Kante sich mit der geringeren Reisegeschwindigkeit anfreunden kann, können wir diese eventuell auf der ATV-Übungsfläche mit aktuellen Modellen vergleichsfahren. Ich freue mich! Jetzt muss ich Montag nurnoch Urlaub einreichen und genehmigt bekommen…

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31. 08

Gelegentlich kommt es vor, dass ich versuche, in meinen Hirnwindungen festgebrannte Gedanken und Meinungen abzuschütteln und mich darauf einlasse, sicher geglaubte Dinge erneut zu verifizieren.

So ging ich heute das alte Projekt, eine taugliche DSR zu erwerben, erneut an, nachdem mich die aktuelle Werbung auf das Angebot für 499.- für eine Canon EOS1000D + zwei Objektive stieß, und ich verwarf erstmal sämtliche Vorurteile über große Technikmarktketten. Im ersten Moment kam mir dieses Angebot damit auch nicht schlecht vor, doch recht schnell fand ich heraus, dass den Objektiven komplett die Bildstabilisierung fehlt. Nein Danke, genau dies war und ist für mich eines der Pflichtfeatures.

Nach einiger Webrecherche einigte ich mich mit mir darauf, die Olympus E-520 und E-620 etwas näher anzuschauen, sinnvollerweise in echt. Davor wurden noch kurz die Preise Online angeschaut, denn ich bin durchaus auch bereit, für Beratung, haptische Tests und sonstige nur in Läden unkomplizizert mögliche Tätigkeiten während des Kaufentscheidungsprozesses zu entlohnen. Im Normalfall orientiere ich mich hier am günstigsten Internetpreis + 10%, was ich für halbwegs fair halte.

Nungut, immernoch die Werbung im Hinterkopf, suchte ich genau diesen Markt auf. Nur, was ich dort sah, erschreckte mich dann doch mehr als ich mir vorzustellen traute. Online wird die E-620 mit 2 (zwei, merken!) Objektiven für um die 700.- angeboten, dort wollten sie für das Kit mit einem Objektiv stolze 799.- (Online ab ca 640.-) UND kennzeichnen es noch als "Aktion".

Und um ehrlich zu sein, 100 Euro und ein Objektiv (oder 160 Euro und kein Objektiv) für etwas anfassen und Beraten lassen ist mir dann doch etwas zu viel, da kann mir die Verkäuferin so viele böse Blicke wie sie möchte zuwerfen, wenn ich mich bei ihr erkundige ob dieses Angebot angesichts der sonstigen Marktlage ernst gemeint ist. Und nach diesem Erlebnis werde ich wohl mindestens für die nächsten 10 größeren Anschaffungen keine größere Elektronikmarktkette mehr besuchen, die sind ja doch nur überteuert.

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22. 03

Aufgrund des nahenden Frühlingsanfangs (der laut Kalender bereits gestern war, laut Fenster haben wir aber Schnee und Winter) habe ich die letzten Tage versucht, mein Fahrrad wieder fit zu machen.

Eigentlich dachte ich, das würde sich ganz einfach gestalten, es war eigentlich nur das Frontlicht defekt (den Fehler hatte ich schon gefunden, das Schutzblech des Hinterrades, welches auch zwei Kupferstreifen zur Stromversorgung enthält, war etwas stark lädiert, so dass der eine der Kupferstreifen zwischen Einspeisung und Abgang Richtung Frontscheinwerfer unterbrochen war. Kein Saft, kein Licht) und das Ventil des Hinterrades. Somit waren ein neuer Schlauch für das Hinterrad (ich habe Sclaverand-Ventile, welche zumindest damals noch nicht vom Schlauch trennbar waren (mittlerweile können zumindest die von Schwalbe das, was mir auf die Frage hin, was denn die von Schwalbe und Continental unterscheiden würde, gesagt wurde)) und ein neues Schutzblech notwendig.

Montag:

Da ich gerade sowieso mit meiner Freundin im Karstadt Sport bin, um ein Zelt auszusuchen, nehme ich noch ein Schlauch mit – bzw. ich habe es vor, aber vergesse ihn dann im Laden, unbezahlt. Das Zelt wurde dann auch im Intersport gekauft, hat zwar bei ungefähr gleichen technischen Werten 40.- mehr gekostet, war damit aber sowohl noch im Rahmen als auch überzeugender, da die Ersatzteilversorgung besser ist, und es keine Eigenmarke ist.

Dienstag:

Ich laufe nochmal in den Karstadt, um mir den vergessenen Schlauch zu kaufen, und montiere ihn gleich. Beim Aufpumpen passierte es dann *pump* 1bar *pump* 2bar *pump* 3bar *pump* 4bar *pump* 5bar *pump* 5.5bar *peng*. Dabei ist der Reifen eigentlich für bis zu 6 bar ausgelegt. Und nein, zu meiner Freude ist nicht nur der Schlauch geplatzt, sondern auch gleich die Felge massiv verbogen. Nachdem ich dann das Mittagessen, dass meine Freundin für mich ^Wuns gekocht hat, zu mir genommen^Wgenossen habe, mache ich mich auf in die Stadt, noch mit dem Gedanken den Schlauch und die verbogene Felge als Folgeschaden zu reklamieren. Nachdem mir dann aber zwei Fahrradläden unabhängig voneinander bestätigt haben, dass die Felge einfach abgebremst war und aufgrund der stark reduzierten Materialstärke solche Effekte vorkommen können, nahm ich mein Schicksal langsam an. Ich gab also in $radladen (Aufgrund neuerer Erkentnisse wird die Empfehlung zurückgezogen und der Name entfernt) den Auftrag, eine neue Felge und einen neuen Satz Schutzbleche für mich zu besorgen.

Donnerstag:

Ich fahre in $radladen, um knapp unter 100.- loszuwerden. Aber gut, ich hatte mich auch dafür entschieden, diesmal eine etwas höherwertige Felge zu kaufen, damit sowas nicht mehr vorkommt. Und als kostenloser Service werden die Ritzel noch auf das neue Laufrad montiert, ein neuer Schlauch sowie die Felge miteinander verbaut. Zuhause durfte ich dann noch das Schutzblech montieren, die aufgrund von Korrosion abgebrochene und damit zu kurze Leitung vom Dynamo zum Schutzblech austauschen sowie das neue Laufrad montieren. Und nun stehe ich hier, mit einem voll einsatzfähigen Fahrrad und der Lust auf kleinere Touren, aber das Wetter lässt mich im Stich. Danke!

Somit schliesse ich dieses Kapitel mit ein paar Erkentnissen und Gedanken ab:

  • Selbst als normaler Radfahrer können getrennte Scheibenbremsen am Fahrrad einen Sinn machen (außer in den Augen mancher cool auszusehen) - sie machen den Austausch von abgenutztem Material günstiger.
  • Ein anonymes Kaufhaus ist nicht nur teurer (8.50 wollten die für den Schlauch, im Fachladen habe ich 6.- gezahlt), sondern verlangt auch noch 12.- für die Montage beim Hinterrad, die ich kostenlos bekommen habe.
  • Ich kann froh sein, dass mir der Reifen nicht in voller Fahrt, sondern schon bei der Montage um die Ohren geflogen ist.
  • Ich brauche einen stärkeren Seitenschneider, um die Streben meines Radschützers (laut Verpackung heisst das Ding so, auch wenn Wikipedia den Namen nicht kennt - und ich der Meinung bin, es soll nicht das Rad, sondern den Fahrer/Gepäck vor rumspritzendem Dreck+Wasser schützen) auf die passende Länge zu kürzen.

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16. 02

So, nun ist mein Blog also auch auf dem neuen Server angekommen. Dort läuft er nun schön brav in seinem eigenen chroot (über das genaue Setup und die Erfahrungen mit jailer und jailtool werde ich noch seperat Berichten), mit einem lighty anstatt Apache als Webserver und hoffentlich insgesamt mehr Performance.

Falls es irgendwo zu Problemen durch falsche Berechtigungen, die Rewrite-Regeln, 404ern oder sonstwas kommt, würde ich um eine kleine Nachricht biten...

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12. 01

Ich habe von meinen Eltern zu Weihnachten einen schicken 16:10-TFT bekommen, welcher natürlich auch Digital angesteuert gehört. Und dann bitte auch in seiner nativen Auflösung von 1680x1050 Pixel. Aber genau das führte zu viel Kopfzerbrechen - der Xserver startete immer nur in 1280x1024 oder auch 1024x768 :/

Nun hatte ich zwar passende Einstellungen in der xorg.conf, aber diese haben keinen Effekt gehabt:

Section "Screen"        
        Identifier      "Default Screen"
        Device          "NV15"
        Monitor         "SyncMaster"
        DefaultDepth    16
        SubSection "Display"
                Depth           16
                Modes           "1680x1050" 
        EndSubSection                                                         
        SubSection "Display"
                Depth           24
                Modes           "1680x1050"
        EndSubSection
EndSection
Es fand sich auch keine brauchbare Fehlermeldung in der /var/log/Xorg.0.log – bis ich irgendwo den Parameter für das Debug-Level des Xservers fand: startx -- -logverbose 5 Nun hatte ich auch das erste mal eine brauchbare Aussage in der Logdatei, woran es denn liegt:
[...]
(--) NVIDIA(0): Connected display device(s) on GeForce FX 5200LE at
(--) NVIDIA(0):     PCI:1:0:0:
(--) NVIDIA(0):     Samsung SyncMaster (DFP-0)
(--) NVIDIA(0): Samsung SyncMaster (DFP-0): 135.0 MHz maximum pixel clock
[...]
(--) NVIDIA(0): Detailed Timings:
(--) NVIDIA(0):   1680 x 1050 @ 60 Hz
(--) NVIDIA(0):     Pixel Clock      : 146.25 MHz
[...]
Für diese Auflösung wird eine Pixelrate von über den 135Mhz, den die Grafikkarte maximal liefern kann, benötigt. Und somit muss es mich nicht wundern, dass es nicht tut. Aber damit gab ich mich nicht zufrieden...

"Nvidia, Xorg und mein neuer Monitor" vollständig lesen

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08. 01

Ja, es ist soweit. Nachdem mein alter Rootserver mit der Last nicht mehr hinkommt, musste ein neuer her:

spaghettimonster:~# free  -m
             total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:           249        242          7          0          6         50
-/+ buffers/cache:        185         64
Swap:          188        187          0
spaghettimonster:~# cat /proc/cpuinfo 
processor       : 0
vendor_id       : GenuineIntel
cpu family      : 6
model           : 8
model name      : Celeron (Coppermine)
stepping        : 10
cpu MHz         : 795.787
cache size      : 128 KB
fdiv_bug        : no
hlt_bug         : no
f00f_bug        : no
coma_bug        : no
fpu             : yes
fpu_exception   : yes
cpuid level     : 2
wp              : yes
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36
                  mmx fxsr sse
bogomips        : 1576.96

spaghettimonster:~# uptime 
 20:11:44 up 221 days, 23:37,  8 users,  load average: 0.14, 0.68, 1.03
Da ich mehr als zufrieden mit den Leistungen bin, habe ich den neuen Server wieder bei nick bestellt, diesmal durfte es ein leicht gepimpter dedi32 sein:
kuschelhoelle:~$ free  -m
             total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:           946        619        327          0         62        498
-/+ buffers/cache:         58        888
Swap:            0          0          0
kuschelhoelle:~$ cat /proc/cpuinfo 
processor       : 0
vendor_id       : AuthenticAMD
cpu family      : 15
model           : 95
model name      : AMD Athlon(tm) 64 Processor 3500+
stepping        : 2
cpu MHz         : 2200.196
cache size      : 512 KB
fdiv_bug        : no
hlt_bug         : no
f00f_bug        : no
coma_bug        : no
fpu             : yes
fpu_exception   : yes
cpuid level     : 1
wp              : yes
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36
                  clflush mmx fxsr sse sse2 syscall nx mmxext fxsr_opt lm 3dnowext 3dnow pni 
                  cx16 lahf_lm svm cr8legacy ts fid vid ttp tm stc             
bogomips        : 4401.81

kuschelhoelle:~$ fdisk -l /dev/sd[ab]

Disk /dev/sda: 80.0 GB, 80026361856 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 9729 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/sda1               1         244     1959898+  82  Linux swap / Solaris
/dev/sda2             245         251       56227+  83  Linux
/dev/sda3             252        9729    76132035   fd  Linux raid autodetect

Disk /dev/sdb: 80.0 GB, 80026361856 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 9729 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/sdb1               1         244     1959898+  82  Linux swap / Solaris
/dev/sdb2             245         251       56227+  83  Linux
/dev/sdb3             252        9729    76132035   fd  Linux raid autodetect
Dabei ist wieder ein /28 an IPv4-Adressen, von meinem /64 IPv6 werde ich wohl auch noch einen Teil auf den neuen Server routen lassen. Und dann kann so langsam umgezogen werden :)

Falls irgendwelche Leser, die mir persönlich bekannt sind, noch Interesse an einer Shell oder einem eigenen lighty im chroot haben, kann das später gerne auch eingerichtet werden. Nur zum Traffic ohne Ende machen ist die Kiste durch das Limit von 500GB nicht gedacht :)

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13. 09

Für alle, die es sich bei einem meiner letzten Einträge nicht schon denken konnten: Ja, ich habe wieder eine Freundin. Und selbige ist seit ein paar Tagen fleißig unter http://bidoma.geek-girl.de/ am bloggen. Ich denke, alleine schon die untere Etage ihres Bücherregals lässt erahnen, dass wir auch im Gebiet IT/PCs sich stark überschneidende Interessen haben. Möglicherweise ist dies auch der Grund, dass ich in letzter Zeit eher selten blogge - ich war letztes Wochenede sogar komplett Offline, und habe trotz von ihr extra für mein Laptop bereitgelegtem Netzwerkkabel ihn kein einziges mal gestartet. Hätte man mir vor einem halben Jahr gesagt dass dies eines Tages vorkommen wird - ich hätte es nicht geglaubt :D

Und ja, natürlich habe ich ihr ein s9y installiert ;)

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11. 09

In FFM kommt man ohne U-Bahn nicht weit. Und zur U-Bahn führen Rolltreppen runter :)

Vielleicht wird es hierdurch etwas klarer :)

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07. 09

Es gibt Menschen, die einfach toll sind. Wunderbar. Irgendwo mystisch und trotzdem scheinen sie einem seit Ewigkeiten bekannt. *hach*
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23. 07

Nachdem ich bei Kris davon erfahren habe, dass die Eisdiele "Cortina" am Martkplatz "Cioccolato con Pepperoni" führt, wollte ich als Capsaicin-Junkie dieses heute probieren. Aber nein, es ist aus, kommt erst morgen wieder *grmpf*

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23. 05

Sodele, da will ma also von der Arbeit nach Hause fahren, der Zug hat Verspaetung und man verpasst sein Anschlussbus.

Naja, ein normaler Mensch haette jetzt 15min gewartet, die naechste Bahn zum HBF Mannheim genommen und dann weitergeschaut. Aber nein, ich fange an einfach gen Flughafen zu laufen, lege dabei einen riesen Umweg zurueck (so anderthalb Stunden fuer eine Strecke von ner halben), verpasse um 10min meine letzte Bahn und lasse mich dann ganz dekadent im Taxi heimcruisen.

Waere mein Handy nicht durch MP3 und IRC im Zug leergegangen oder haette ich die Haustuer erkannt haette ich auch noch bei einem Kumpel vorbeischauen koennen. Oder in die andere Richtung laufen und in der Wohnung meiner verstorbenen Oma, zu der ich atm den Schluessel habe, schlafen koennen.

Aber ich hatte so meine Spasz, war mal wieder etwas an der frischen Luft und so. Eigentlich ein cooler Abend. Und ein hoch auf die Verplantheit!

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26. 04

Wer mit mir in den letzten Tagen etwas zu tun hatte, wird wohl mehr oder weniger häufig mitbekommen haben, dass ich mich zur Zeit hauptsächlich mit (Open)AFS beschäftige, diesem größtenteils unbekannten, aber irgendwo sehr geilen Dateisystem: Als grobe Einführung, was AFS bietet und leistet, möchte ich an dieser Stelle den ersten Absatz des Wikipedia-Artikels zitieren:
Das Andrew Filesystem (AFS) ist ein verteiltes Dateisystem. Im Jahr 2000 hat IBM den Code als Open Source freigegeben. Das AFS ist für eine sehr große Zahl von Workstations (mehr als 10.000) ausgelegt und ermöglicht einen transparenten Datenzugriff. Dabei soll es unerheblich sein, von welchem Rechner auf eine Datei zugegriffen wird. Der Dateizugriff ist dabei im Upload/Download-Verfahren über Sessions realisiert. Das AFS arbeitet über verschiedene TCP-Ports und benutzt eher selten UDP. Daher ist es nicht für Echtzeit-Applikationen im weitesten Sinne geeignet, sondern sollte eher als Möglichkeit für innerbetriebliche oder private Netze verstanden werden. Der Unterschied zum NFS besteht darin, dass das AFS eine integrierte Authenfizierung (Kerberos) bietet und dass der Datentransfer über einen festen Verbindungsaufbau von Statten geht (TCP). Daneben gibt es auch noch Aspekte der Datensicherheit und Systemstabilität, die das AFS ebenfalls besser dastehen lassen.
Beim Installieren habe ich mich an eine Kombination von zwei HowTos gehalten: OpenAFS mit MIT-Kerberos im Gentoo-Wiki und ein Blogeintrag in B:\datenbrei. Und nach dem wimre vierten Versuch lief es dann auch:

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01. 04

Google mischt sich nun auch ins zwischenmenschliche ein: Google Romance ist da....

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