13. 10

Wie mein Schatz bereits berichtete, blieben wir Sonntag Abend mit – wie sich dann später herausstellte leerer Batterie – liegen. Dank Schutzbrief kamen wir auch an diesem Abend problemlos mit einem Mietwagen heim, aber damit hatte ich ein Auto, welches mir nicht gehört, vor der Tür – und Birgits Krad stand irgendwo kurz hinter Aschaffenburg. Desweiteren traute ich – unabhängig von den Kosten – einer Autowerkstatt nicht die Reperatur zu, und somit stand der Entschluss fest. Der Mietwagen muss Montag Abend zurück, das Kalb nach Karlsruhe

Somit nahm ich mir spontan einen halben Tag Urlaub, fuhr nochmal in die Werkstatt, um meine Batterie (2Ah weniger, aber in keiner Dimension größer als die Originale und damit definitiv ins Batteriefach passend) als Reserve einzupacken, und dann nach Karlstein. Dort durfte ich noch 15.- für ein bisschen Dienstleistungen auf den Tresen legen, um eine Tankpause später im Batteriebetrieb über A45, A3, A469 auf die B26 Richtung Darmstadt zu stoßen. 50km später, kaum am Bahnhof Darmstadt Ost vorbeigefahren, verabschiedete sich dann auch die erste Batterie, praktischerweise beim Blinker setzen zum Spurwechsel. Und dies, obwohl ich "vergessen" hatte, das Fahrlicht einzuschalten, und nur mit Standlicht unterwegs gewesen bin.

Also das Kalb schnell auf den Bürgersteig hochgeschoben, dort die Seitenverkleidung abgemacht, um dann die Sitzbank abzuschrauben. Und schon war ich froh, die Werkstatt keine Schraube weitergelassen zu haben. Derjenige, welcher die beiden M6 der Sitzbank festgezogen hatte, war wohl ein Verfechter der "Viel hilft viel"-Schule, so dass ich sie nur mit Mühe und Not an der sowieso per Maulschlüssel nicht allzu gut erreichbaren Stelle gelöst bekam. Bei nächster Gelegenheit werden sie Inbus-Schrauben weichen dürfen, und ein passender Schlüssel wird das Bordwerkzeug ergänzen dürfen.

Der Rest ist schnell erzählt, ca 20-30min später war ich, dann aber aufgrund der fortgeschrittenen Verdunkelung des Himmels mit echtem Abblendlicht, wieder auf der Straße. Die weitere Fahrt gestaltete sich recht unspektakulär, ich kam ohne weitere Zwischenfälle bei meinen Eltern an, die 70km über verdunkelte sich noch nichtmal das Licht besonders besorgniserregend. Ich glaube, da ist so oder so auch eine neue Batterie fällig. Nach einem kleinen Abendessen wurde noch die Sitzbank aus dem T4 meiner Eltern entfernt, der eine Spiegel gelockert und verdreht, und dann über ein schon grenzwertig knackendes Brett als Rampe die Maschine in den Fahrgastraum verladen und dort verzurrt. Und etwas BAB später war ich dann endlich auch daheim.

Da ich aus der Diagnose in der Rechnung nicht ganz schlau werde, ob nun Generator oder Laderegler betroffen sind, ob sie überhaupt die Spulen durchgemessen haben und ähnliches wird die Tage noch eine Bastelsession stattfinden, um je nach Diagnose passende Ersatzteile zu besorgen. Denn als ich um 17:30 zur Abholung aufschlug war leider kein Mechaniker oder anderer Werkstattmitarbeiter mehr vorhanden, welcher mir über die Bemerkungen auf der Rechnung hinausgehende Auskünfte hätte geben können.

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