22. 03

Genau wie Enno nahm ich gestern an einem Fahrsicherheitstraining des ADAC auf dem Gelände des AMC Kronau teil. Insgesamt war es ein sehr gelungener, wenn auch anstrengender Tag, der mich sicherlich weitergebracht hat, aber auch ganz klar Punkte aufgezeigt hat, an denen ich in Zukunft noch arbeiten sollte und muss.

Aber der Reihe nach, am morgen durfte ich erst einmal feststellen, dass es die Nacht über wirklich Frost gab, dementsprechend kam ich auch leicht durchgefroren an, minusgradfest ist meine Ausrüstung dann doch nicht.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde sowie einem Gespräch über Wünsche und Erwartungen an das Training ging es dann auch auf die Moppeds, für eine Runde "Frühsport", also Fahren im eigenstabilen Bereich und dabei Arme, Beine oder Oberkörper von den ihnen zugedachten Orten am Motorrad wegbewegeb.

Weiter ging es mit Langsamfahrtraining, also Anfahren und Anhalten, Slalom, Bergauf- und Bergabfahrten mit Schrittgeschwindigkeit, wobei ich hierbei durch die nicht allzu weit zurückliegende Fahrschule nach einem kurzen Nachjustieren des Spiels beim Kupplungszug keine Probleme mehr hatte.

Die nächsten Übungen waren alle dem Kurvenfahren sowie Anhalten, Ausweichen und deren Kombinationen geschuldet. Zuerst wurde das Einlenken in eine Kurve durch leichten Druck auf die "falsche" Lenkerseite geübt, danach diese Übung durch ein eine Straßenblockade anzeigendes Hanzeichen erweitert, so dass spontanes ausweichen simuliert wurde. Danach gab es 50%-Bremsungen und Vollbremsungen aus 30 und 50km/h, als letztes wurden die Ausweichübung durch vorheriges Abbremsen erweitert. Abgeschlossen wurde dieser Block durch eine Bremsdemonstration unter Berücksichtigung der Reaktionszeit, welche recht klar zeigte, weshalb 20km/h Geschwindigkeitsunterschied zwischen einer Kollision mit 50km/h und einem rechtzeitigen Anhalten liegen.

Zuletzt ging es noch um die richtige Blicktechnik sowie die theorethische Spurführung beim sicheren Fahren von Kurven, und jeder durfte sich in der Kreisbahn einmal an seine Grenzen herantasten sowie die unterschiedlichen machbaren Radien bei verschiedenen Kurvenfahrtechniken evaluieren.

Insgesamt kann ich das Training nur weiterempfehlen, und werde es mit Sicherheit nächstes Jahr wieder besuchen, wenn es gut läuft mit anschließendem Intensiv-Training.

Als wir am Ende verabschiedet wurden, meinte der Leiter, die Leute, die noch arbeiten, sollten sich einmal bei ihrer Berufsgenossenschaft erkundigen, ob diese nicht auch Fahrsicherheitstrainings bezahle. Und dazu passte auch der Altersschnitt, neben mir waren noch zwei von 16 Teilnehmern unter 30, der Rest bewegte sich in der Region 40-70.

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